S1 E1: Was haben Gefühle am Arbeitsplatz zu suchen?

Shownotes

Worum geht's Das, was wir sehen, ist ein Bruchteil dessen, was Verhalten steuert. Stimmungen, Werte, innere Haltung – alles unter Wasser. Und solange wir uns über dem Wasserspiegel aneinander abarbeiten, kommen wir nicht an den Grund der Gründe. Diese Folge ist das Einmaleins der Selbstreflexion in Führung: Welche blinden Flecken habe ich? In welchem Ich-Zustand bin ich unterwegs? Und wie gebe ich Feedback, das ankommt, ohne zu verletzen? In dieser Folge:

Das Eisbergmodell und warum Verhalten immer nur „sichtbar und bewusst" beurteilt wird Studien zum Krankenstand, der mit der Führungskraft mitwandert Das Johari-Fenster und der blinde Fleck Die Transaktionsanalyse: Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kindheits-Ich Das OK-Gitter: ich okay, du okay Wahrnehmung – Wirkung – Wunsch (und das vierte W: Wertschätzung) Kritik vs. Feedback: warum „Feedback" zum Surrogat verkommen ist Die Unschuldsvermutung und das „Ich-ärgere-dich-Shampoo"

Über Gaby Peters-Kühlinger Personalberaterin, Trainerin, Mediatorin und Coach. Seit über 30 Jahren in der Führungskräfteentwicklung tätig, als Dozentin und Trainerin für Führungskräfte unterschiedlichster Branchen.

Website: https://crossroads-consulting.online/

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Transkript anzeigen

00:00:00: Führung und andere Katastrophen.

00:00:04: Ein Podcast zum Reflektieren mit Denken, Nachdenken und Schmunzeln!

00:00:11: Und es geht los mit dem kleinen einmal eins der Kommunikation.

00:00:16: Der Eisberg ist eine Methode die schon Asperruhr alt ist Und in meiner Welt die am meisten verachtetste Methode, die es überhaupt gibt.

00:00:28: Weil der Eisberg sagt ja aus das Fakten und Informationen, dass sichtbare und das bewusste Verhalten oberhalb der Wasseroberfläche liegt.

00:00:36: In der Eisbärbetrachtung oberhalf der Wasservoberflächen also nur im sichtbaren und bewussten ich weiß nicht wie dir das geht Arbeiten sich die Menschen aneinander ab, ohne zu verstehen dass der Grund der Gründe für das was gerade um uns herum passiert wirklich unterhalb der Wasseroberfläche liegt.

00:00:54: Viel viel tiefer!

00:00:56: Dass wir getrieben sind von Stimmungen und von Gefühlen, von Wertvorstellungen, von Interpretationen, von eigenen Antrieben und natürlich auch von meiner inneren Haltung.

00:01:06: Und dass meine innere Haltung gefühlte mit Gepaart mit Gefühlen, mit meinen Stimmungen und meinem Wertvorstellungen.

00:01:13: Letzten Endes mein Verhalten bestimmen.

00:01:15: Aber letzten Endes wird verhalten immer nur nach sichtbar und bewusst beurteilt.

00:01:21: Ich weiß nicht wie du das erlebst.

00:01:23: Das ist ja auch das Professionelle!

00:01:25: Gefühle haben wir auf der Arbeit nichts zu suchen.

00:01:27: Die geben wir an der Haustür ab!

00:01:29: Das ist einer der lustigsten und der größten Irrtümer, wenn man immer denkt, man ist auf der arbeit eigentlich eine komplett andere Person wie Zuhause.

00:01:37: Stimmt das höre ich auch ganz oft, wenn ich die Riemann-Aufstellungen mache.

00:01:42: Aber Gabi oder Frau Peters Kühlinger je nach Situation, meinen Sie denn jetzt?

00:01:47: Meinen sie mich privat oder meilen sie mich beruflich wo ich dann immer sage es gibt sie nur einmal.

00:01:52: Sie haben nur eine Seele Teilbar.

00:01:54: Sie können nicht, wenn sie morgens zur Arbeit fahren, fünfzig Prozent ihrer Seele zu Hause lassen weil das die private Seelenseite ist.

00:02:02: also wir sind schon ganzheitlich unterwegs und das ist auch das was ich eingangs sagte sich damals zu reflektieren an der Stelle wie gehe ich eigentlich morgens zur Arbeit.

00:02:13: Also ich finde es auch immer wieder erstaunlich, in welcher Form sich manche Menschen gar keine Gedanken also wirklich null Gedanken darüber machen, dass sie ihre schlechte Laune mit einladen ins Büro zu kommen.

00:02:26: Also anstatt die morgens am Gadrobenhaken ganz bewusst hängen zu lassen und den Ärger, den's vielleicht zu Hause gegeben hat weil was auch immer nicht funktioniert hat Den auch tatsächlich zu Hause zu lassen, nehmen ja viele Menschen das einfach mit in die Firma und überziehen jeden der nicht bei drei auf dem Baum ist.

00:02:45: Schlussendlich mit ihrer schlechten Laune!

00:02:47: Und merken das noch nicht mal?

00:02:48: Das finde ich noch das Kurioser an der Seite.

00:02:51: Es gibt Studien, die besagen dass Führungskräfte wenn sie die Abteilungen wechseln ihren Krankenstand mitnehmen.

00:02:57: Tja auch ein interessanter Aspekt.

00:02:59: Insofern lohnt sich das wirklich sich einmal mit sich selber auseinanderzusetzen.

00:03:04: schlecht laune darf man gerne transparent machen und sagen heute ist nicht mein optimaler tag aber dann weiß man wenigstens auf seiner eigenen landkarte wo man sich befindet und alle anderen

00:03:14: auch ganz genau.

00:03:16: es ist ja überhaupt nicht schlimm zu sagen ich habe heute nicht den aller stärksten tag weil die nacht einfach wie auch immer war.

00:03:22: aber darüber zu sprechen ist schon mal ganz wichtig vor allen dingen dann wenn ich das gefühl habe ich selber bin gut aufgestellt und ich habe jemanden vor mir der in einer solchen stimmung sich gerade befinden sich einfach klar zu machen, dass neun von zehn Menschen sich da keine Gedanken darüber machen wie sie auf andere wirken und das auch überhaupt nicht merken.

00:03:43: Und damit gehen wir mit einem riesen Schritt in den großen blinden Flecken des Joharri-Fenster, das ich ja unterteilt in vier Felder nämlich in die vier Feldern, dass ich mir klarmachen darf, dass es einen Bereich der öffentlichen Aktivitäten gibt.

00:03:59: Den weißt du von mir, den weiß ich Von mir, aber auch wir als Freundinnen haben ein Bereich des privaten... Ich weiß von dir Dinge nichts.

00:04:07: Die gehen mich auch nicht an!

00:04:08: Die haben weder in unserem professionellen noch in unserem freundschaftlichen Kontext was zu suchen und das ist natürlich in der Rolle am Arbeitsplatz genauso.

00:04:16: Wir haben unbekannte Fähigkeiten.

00:04:17: Und jetzt haben wir das, worüber ich gerade angefangen habe zu sprechen Der blinde Fleck.

00:04:21: Ich finde es manchmal wirklich herrlich zu beobachten mit welchen blinden Flecken Menschen zwanzig dreißig vierzig fünfzig Jahre und länger durch ihr Berufsleben eilen.

00:04:32: und wenn sie dann mal darauf angesprochen werden, das kommt ja zu einem späteren Kapitel noch.

00:04:37: Wie gehen wir mit solchen blinden Flecken um?

00:04:41: Dann sagen so wie Sie mir oder so wie du mir das jetzt gerade beschreibst und das Bild dass du grade in mir erzeugst hat mich das noch nie einer erklärt

00:04:50: Und das finde ich so einen wichtigen Punkt.

00:04:52: Es geht ja nicht darum um richtig und falsch, sondern was ist eigentlich eine Führungsaufgabe?

00:04:57: Genau!

00:04:58: Wenn die Mitarbeitenden damit beschäftigt sind ständig auszutarieren wo der Chef die Chefin gerade steht...

00:05:05: Können wir Ihnen das heute fragen?

00:05:07: Können mir fragen ob wir Urlaub bekommen oder was auch immer?

00:05:11: Ja genau

00:05:12: haben wir Reibungsverlust und wenn wir wollen, dass ein Team gut funktioniert ist es eben das Beste möglichst viele Reibung Verluste zu benennen oder rauszunehmen aus dem System.

00:05:21: Oder gleich von vornherein zu vermeiden indem ich wieder zurückzukommen auf den Eisberg mir vielleicht als Führungskraft aber auch als Kollege einfach mal die Mühe mache zu erspüren.

00:05:35: also ich sage ja immer das ist ein bisschen wie eine Trüffelschweinausbildung sich damit beschäftigen so da mal rein zu riechen, wie ist mein Gegenüber eigentlich drauf?

00:05:44: Wie ist derjenige eigentlich gewickelt und ihn dann im Zweifel auch tatsächlich genau darauf ansprechen zu können.

00:05:52: Und ihn da abzuholen wo er gerade ist nicht nur oberhalb der Wasseroberfläche sondern einfach auch mal zu fragen und sagen sag mal du hast einen schlechten Tag.

00:06:02: kann ich etwas für dich tun oder kann ich dich irgendwie unterstützen, also den Menschen wirklich bewusst auf diese Dinge auch anzusprechen.

00:06:10: Gar nicht im Sinne von Aufmerksam-Machen sondern in dem Sinne von Unterstützung anbieten.

00:06:15: Was denkst du so?

00:06:15: es ist wichtiger das können?

00:06:17: Oder das wollen

00:06:18: Das wollen Das wollen.

00:06:21: Also ich bin ja jemand, der gerne mit diesen Zahlen neun von zehn spielt.

00:06:26: Ich hatte es eben schon mal.

00:06:28: Ich sage auch immer als Personalberaterin werde ich häufig zu den ganz schlimmen Dingen gerufen.

00:06:32: also wenn's dann wirklich um Trennung geht und ich sage immer Neun von Zehn Menschen können wir in den Arbeitsprozess zurück retten, zurück integrieren und die den einen, denen wir dann prozentual verlieren das sind in aller Regel diejenigen, die tatsächlich nicht wollen.

00:06:50: Also ich kann einem Menschen fast alles beibringen.

00:06:54: natürlich muss das Intellekt mitspielen ist es klar aber grundsätzlich kann ich Dinge erst mal lernen.

00:07:00: Aber wenn ich etwas nicht will Wenn ich bockig werde, wenn ich stur bin, wenn mich einfach exaltiere und eine Ausflippe weil ich bestimmte Sachen nicht gut finde dann komme ich mit meinem Gegenüber nicht weiter.

00:07:15: Und auch das ist ein blinder Fleck, dass merken viele Menschen überhaupt nicht, dass sie gerade versehentlich in ihrem Nicht-Wollen angekommen sind.

00:07:22: und wenn man ihnen das spiegelt oder wenn ich Ihnen das spiegel über diese Feedbackbindhode Wahrnehmung Wirkung wünscht da kommen wir später auch nochmal genauer zu jemandem wirklich mal zu zeigen welche Wirkung erzeugt Wenn er sich so verhält wie er sich gerade verhält Dann ernte Ich ganz ganz häufig totales Erstaunen weil innere Haltung ist, du bist aber okay.

00:07:45: Für mich bist du in dieser Situation völlig in

00:07:50: Ordnung.".

00:07:51: So, und all diejenigen, die mit mir schon mal gearbeitet haben, kennen deine wunderbare Folietransaktionsanalyse in ihrer Haltung das OK-Gitarr.

00:07:58: Es wird ja immer gerne belächelt.

00:08:00: Du hast es dann auch noch liebevoll ein bisschen auf die Schippe genommen.

00:08:03: Und es gibt so viele Menschen, die ich kenne, die gar nicht spüren, sondern dass oft erst tatsächlich in der Auseinandersetzung mit sich selber merken, dass sie im OK- Gitter also bin ich okay bis du ok für sich nicht okay sind?

00:08:19: Sie glauben es immer nur.

00:08:20: Und in dem Moment, wo sie sich das erste Mal wirklich professionell und in Ruhe damit beschäftigen, bemerken sie – ich sage dazu immer – sie leben in einer Box.

00:08:28: Living in a box!

00:08:29: Und der Blick ist wie bei so einem Bernadiner-Dackelblick von ganz unten nach ganz oben.

00:08:34: Dann schauen sie an anderen Menschen hoch und fangen die im Zweifel auch an zu vergöttern und sagen denen also ein bisschen überzogen.

00:08:41: jetzt sagen denen dann oder geben denen auch das Gefühl, alles was du tust ist gut und alles das was ich tue ist nicht so gut.

00:08:49: Das ist eine Haltung mit der laufen ganz viele Menschen – auch Führungskräfte!

00:08:53: Auch Topfführungskräfte durch die Welt.

00:08:56: Und wenn ich nicht auf der Okay-Ebene bin, wenn ich dir nicht das Gefühl gebe sowohl als Kollegin als auch als Freundin dass du okay bist auch wenn du Fehler machst, dass es sich nur darum dreht in der Sekunde zu beschreiben was mich jetzt vielleicht gerade irritiert, gestört oder was auch immer hat.

00:09:14: Aber dich nicht gleich in Bausch und Bogen als Person runterzumachen in Anführungsstrichen.

00:09:20: Wenn du also fühlst dass ich mich wirklich mit dir auseinandersetze dann kommen wir auch an eine vernünftige Interaktion.

00:09:27: Das ist ja was, was wir nicht unbedingt gelernt haben von zu Hause.

00:09:30: Wir machen jetzt hier kein Elternbeschenken aber diese Dinge zu lernen wie man sich selber okay findet und andere okay findet auch eine gewisse Gleichwertigkeit da drin lassen kann und gleichzeitig trotzdem als Führungskräft ansagen zu machen weil das bedeutet ihr nicht dass ich alles durchwinke weil alle ok sind.

00:09:49: Das ist so ein bisschen die Crocs das Ganze.

00:09:51: Da kommen wir ja nachher auch noch mal dahin, wie gehen wir mit Wahrnehmungen um?

00:09:55: Auch wichtig fürs Feedback.

00:09:57: unbedingt

00:09:58: weil wir hatten das vorhin auch es wird kein Weg dran vorbei führen.

00:10:01: auch als Personal verantwortlicher muss man eben manchmal auch kritische Gespräche führen.

00:10:06: Die halt nicht vielleicht alle glücklich vom Tisch aufstehen lassen soll schon vorgekommen sein.

00:10:12: Das ist zu und genau eine

00:10:14: Sache die du immer so liebevoll sagst die ich immer schmunzelt zur Kenntnis nehme.

00:10:18: Dein Kollege hat heute Morgen nicht, dass ich ärgerliche Shampoo draufgebracht

00:10:22: habe.

00:10:24: Genau!

00:10:25: Die meisten Menschen und damit sind wir wieder beim Blindenfleck, den meisten Menschen ist einfach nicht klar, dass die anderen Menschen auch jetzt wieder drastifiziert übertrieben, um unsere Höhrenden ein Bild dazu zu bekommen.

00:10:40: Sie stehen morgens nicht unter der Dusche und sagen sich so... Heute ist Kollegin oder Kollege XY mal dran, sondern diese Dinge passieren einfach.

00:10:50: Und sie passieren.

00:10:51: und wenn ich keine Rückmeldung gebe dann merk' ich das nicht!

00:10:54: Wenn ich zu Hause auch keine Rückmeldungen bekomme... ...wenn man meine Macken und Marotten mir überall durchgehen lässt,... ...dann muss ich mich nicht wundern, wenn ich in einem zarten Alter von... ...fünfundvierzig, fünfzig, fünfundfünfzig und oder älter dann plötzlich eine Rückmeltung bekomme die mir das Staunen ins Gesicht saubert als wenn es kein Morg... mehr gäbe.

00:11:15: Das ist ja besser, das habe ich ja noch nie gehört.

00:11:16: und dann kommt hier auch ganz häufig die Abwehrreaktion.

00:11:19: Das kann gar nicht sein!

00:11:21: Dann kommt das kritische Eltern nicht, dann kommt ja die Transaktionsanalyse geht gleich ein bisschen weiter.

00:11:26: Kann ich mich ja auch gleich mal reflektieren wie bin ich denn heute morgen oder überhaupt heute am Tag gewickelt?

00:11:32: Bin ich im Eltern-Ich kritisch oder fürsorglich?

00:11:35: Beides in der Führung nicht gut hat da beides nichts... also Es gibt Ausnahmen, aber grundsätzlich erst mal nichts zu suchen.

00:11:43: Bin ich im Kindheitsich?

00:11:44: Habe ich heute Pippi Langstrumpflaune?

00:11:48: Das Wetter ist schön!

00:11:49: Ach Janine lass uns doch... Lass uns doch bei diesem wunderbaren Wetter mit diesem Podcast aufhören und uns nach draußen setzen.

00:11:55: Und einen schönen Prosecco trinken, ja das wäre dann das freie Kind.

00:12:00: oder aber – und damit habe ich es ganz häufig zu tun – rebellische Kinder.

00:12:04: also auch im Topmanagement hab' ich ganz häufig die Haltung Rebellion, rebellisches Kind.

00:12:09: Ich will das nicht.

00:12:10: und dann kommt die Basta-Karte und hier passiert was ich will und dann spielen wir über Macht.

00:12:15: Oder aber erlebe ich auch sehr häufig das angepasste Kind zu sagen Ja Ich muss das ja machen.

00:12:21: Ansonsten, was denken meine Kollegen?

00:12:22: Was denkt mein Chef?

00:12:23: Was denke mein Chefchef?

00:12:24: Was denk meinen Vorstand?

00:12:25: Was denkt mein Aufsichtsrat?

00:12:26: Was denn die Welt von mir so sich da einfach auch mal Klarheit drüber zu verschaffen?

00:12:31: in welcher inneren Haltung bin ich eigentlich unterwegs?

00:12:34: wie begegne ich den Menschen zum Thema Ich okay, der andere okay.

00:12:38: Und in welchem Bewusstseinszustand im Eltern- oder Kindheitsich bin ich?

00:12:43: Weil das Erwachsenen ist ja unser Computer!

00:12:45: Wenn ich bei Rot über die Ampel fahre – alle Menschen, die mit mir gearbeitet haben kennen diesen Satz von mir und ich werde geblitzt… Dann ist der Führerschein weg... für vier Wochen.

00:12:55: Außer ich habe einen sensationellen Fachanwalt für Verkehrsrecht am Start, der den Fehler im Polizeiapparat findet.

00:13:01: aber davon gehen wir jetzt hier erstmal nicht aus.

00:13:04: das heißt also in der Führung ist es wichtig mir klar zu machen in welcher Haltung bin ich unterwegs und erwachsenen?

00:13:11: Bin ich überhaupt im Erwachsenen, oder leige ich vielleicht auch dazu ein bisschen rebellisch zu sein?

00:13:17: Oder ein bisschen angepasst.

00:13:18: Ein bisschen kritisch oder ein bisschen fürsorglich.

00:13:21: Wenn wir das nachher mit dem Riemann-Kreuz kombinieren, werden wir sehr schnell erleben dass Haltung und Verhalten durchaus zusammengehören.

00:13:29: In der Selbstreflexion aus der Transaktionsanalyse und dem Juari Fenster ja durchaus mal einen Selbstbildnis entwerfen und mir einmal klar machen wie groß ist eigentlich Mein Bereich meiner öffentlichen Aktivitäten.

00:13:43: Das ist nämlich ein Schiebebahnhof zum blinden Fleck, das heißt also wenn ich mir wirklich angewöhne mehr Feedback zu holen und wir kennen es aus unseren Gesprächen auch wir sind nicht immer nur gemütlich miteinander Wir legen uns ja auch ab und zu mal die Karten Und das finde ich auch sehr wichtig, nicht nur im professionellen Kontext sondern auch im freundschaftlichen Kontext.

00:14:03: Finde ich das sehr wichtig weil nur so kann ja Entwicklung stattfinden.

00:14:07: also wenn ich mir so überlege wie wir uns kennengelernt haben wie wir da so drauf waren und wo wir heute sind dann kann ich sagen dass wir auch in professionellem Kontext ja heute wirklich deshalb die zwei Zahnräder miteinander funktionieren weil wir uns da auch aufeinander eingelassen haben.

00:14:23: zum Thema öffentliche Person und Feedback

00:14:29: Genau, bevor ich jetzt ausschweife Richtung Feedback ist es halt einfach so dass das auch okay ist wenn man in anderen Zuständen unterwegs ist.

00:14:39: Jedoch gilt es eben zu bedenken als Führungspersönlichkeit was braucht mein Gegenüber um optimal rund zu laufen?

00:14:46: und deswegen ist es eben so wichtig dass ich eine Idee davon habe wo ich stehe wie viel auch andere interpretieren, was Sie nicht über mich wissen.

00:14:56: Und wie oft stelle ich die Frage der meinen Führungskräften?

00:15:00: Dass ich sage haben sie sich schon mal oder hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht ob du überhaupt ernst genommen und respektiert wirst?

00:15:08: Wie oft erlebe ich das?

00:15:09: menschen hinter vorgehaltener hand?

00:15:11: einfach über andere herziehen lässt dann sich lächerlich machen von professioneller Zusammenarbeit.

00:15:22: Vor allen Dingen ist es der Feind von Vertrauen, wir müssen ja nachher auch noch mal über vertrauensbildende Maßnahmen reden weil die meisten Menschen haben gar keine grundsätzliche Idee davon wie Vertrauen entsteht.

00:15:33: das wird sehr inflationär als Wort benutzt aber was es tatsächlich dann am Endeffekt bedeutet und was es für mich als Führungskraft bedeutet wirklich als Vertrauensperson wahrgenommen zu werden und Vertrauen zu erzeugen.

00:15:46: wenn ich diese Frage stelle Bekomme ich in aller Regel auch erst einmal schweigen als Antwort.

00:15:54: Auch das ist nicht gelernt, ne?

00:15:56: Genau!

00:15:56: Deswegen ist es so wichtig dass wir uns damit auseinandersetzen.

00:15:59: warum Feedback?

00:16:00: weil viele die kein Feedback geben und hinten um reden haben sie nicht gelernt Feedback zu geben.

00:16:06: Nicht gelernt über ihre Wahrnehmung zu sprechen und dass es bei dem anderen richtig ankommt.

00:16:11: und Vertrauen macht ein Unternehmen einfach schneller

00:16:14: Unbedingt.

00:16:15: Deswegen

00:16:15: lohnt sich auch Vertrauensarbeit, obwohl das vielleicht als weicher Faktor gehandhabt wird

00:16:20: und... Zeit als Zeitfresser auch genommen wird gerne?

00:16:25: Und nicht messbar ist.

00:16:26: aber wir werden sehen es lohnt

00:16:29: Es lohnt sich auf jeden Fall.

00:16:30: Und damit sind wir bei dem Thema richtig Feedback geben, wenn ich den Unterschied herausarbeiten soll zwischen Kritik und Feedback dann frage ich meine Teilnehmer denn immer ob es für sie einen Unterschied gibt?

00:16:44: Und die Antwort ist seit dreißig Jahren die gleiche.

00:16:47: Kritik is harsch, Kritik iss böse, Kritick iss verletzten, Kritikk iss persönlich.

00:16:53: So, und wenn ich danach Feedback frage.

00:16:55: Feedback ist positiv, Feedback is Puderzucker, Feed back is Schleife, Feed Back is Posa an Rosa Und das ist natürlich völliger Unsinn.

00:17:04: Also, wenn wir uns das angucken was ist Kritik?

00:17:08: Wie wird es wahrgenommen?

00:17:11: Es wird so wahrgenommen.

00:17:12: Eisberg ganz tief, ich fühle mich verletzt und als Person nicht gesehen.

00:17:17: Ich fühl mich wie im wahrsten Sinne des Wortes das Kind mit dem Bade ausgeschüttet und liege dann ein paar Dauts auf der Straße und fühle mir auch nackt und ungeschützt und kann mit der Situation herzlich wenig anfangen.

00:17:30: Deshalb war Kritik tatsächlich im Eisberg-Prinzip.

00:17:35: wirklich in die Stimmung und in meinen Gefühl reinschlägt.

00:17:37: Ich fühle mich als Mensch nicht gesehen, und ich wertgeschätzt das okay Gitter ist in der Schieflage.

00:17:44: dann mein gegenüber signalisiert mir ja ich bin ok und du ganz offensichtlich nicht.

00:17:50: Und wenn dann der Machtfaktor noch eine Rolle mitspielt und ich dir das auch noch sagen darf, weil ich bin ja deine Vorgesetzte.

00:17:57: Darf ihr sagen dass sich das nicht in Ordnung finde was du da gerade getan hast?

00:18:01: Dann kommt natürlich sehr schnell das Bild zustande und das Gefühl und Gefühle können niemals falsch sein.

00:18:07: es gibt keine falschen gefühle.

00:18:09: sicherlich gibt es taktisch manipulative Menschen aber in aller Regel merken wir das bei meinem Gefühl von Ich bin verletzt!

00:18:14: Ich fühl mich grade nackt!

00:18:19: ungerecht behandelt ist, ja mal überhaupt nicht falsch.

00:18:22: So und damit ist verknüpft das Kritik immer etwas Schlechtes ist.

00:18:26: Ich nehme mir gerne das Beispiel wenn ich jemanden zu einem positiven Kritikgespräch morgen früh um acht Uhr dreißig in mein Büro einlade Mit welchem Herzklopfen kommt der?

00:18:37: Wie war die Nacht, wie schnell schlägt er Puls.

00:18:40: Wie schnell klopft das Herz, wie hoch ist der Adrenalinspegel?

00:18:44: und wie lange wartet das Menschenkind dass mir dann gegenüber sitzt vermutlich innerlich auf der äußersten Stuhlkante angespannt wie ein Flitzebogen darauf dass das dicke Ende noch kommt.

00:18:54: wir sind es überhaupt nicht gewöhnt Kritik in einem positiven Kontext zu sehen sondern Kritik hat immer etwas Negatives.

00:19:03: Und damit ist Feedback ein Surrogat geworden, ein substituierendes Mittel für Kritik um alles ein bisschen niedlicher zu machen was natürlich Bullshit Bingo ist.

00:19:12: Feedback ist nichts anderes als ich nehme meine Wahrnehmung in einer Situation aber nicht über die Person sondern nur in eine Situation.

00:19:21: Ich beschreibe die Wirkung auf mich.

00:19:24: Die ist das Thema Wertschätzung, dann das ist das vierte W. Die isst das Thema wertschätzungen noch ganz wichtig?

00:19:33: Kann ich ausdrücken?

00:19:34: Das kann ich aber auch über meine Haltung.

00:19:35: zwei Drittel bis drei Viertel der Kommunikationes non-verbal.

00:19:38: du merkst an meiner Haltung schon ob ich dir mit Wertschätzung entgegenkomme oder mit Geringschätzug.

00:19:44: und dann kann ich einen Wunsch äußern Und ich kann als Personalberaterin auch ein Topmanager mit einem Wunsch belegen, der da heißt wenn wir dieses Gespräch jetzt gleich beenden dann würde ich mir wünschen dass sie ihren Rücktritt einreichen.

00:20:00: Ganz unaufgeregt und innerlich immer noch in der Haltung Ich habe mit dir nichts zu tun!

00:20:07: Ich bin dir nicht böse!

00:20:09: Ich weiß nicht ob du ein toller Mensch bist oder nicht weil das liegt überhaupt nicht in meiner Rolle das hier festzustellen.

00:20:17: Und es liegt auch nicht in meiner Rolle, wie ein Richter im Straffall einen Urteil zu fällen.

00:20:22: Das dürfen wir überhaupt gar nicht.

00:20:24: Ich stehe schon im Grundgesetz.

00:20:25: die Würde des Menschen ist unantastbar!

00:20:27: Ich kann mich ja nicht einfach hinstellen und kann sagen du bist so-und-so.

00:20:31: das machen aber viele Menschen aus Versehen und deswegen ist Kritik so negativ angesehen.

00:20:46: Wertschätzung ist für mich immer noch ein messbarer Filter dafür, ob die Haltung stimmt.

00:20:52: Mit Wertschätzungen meine ich nämlich Folgendes.

00:20:55: Ich tue immer eine Wirkungkunde und habe das Beispiel mit dem jemand lässt mir vor der Nase die Tür zufallen.

00:21:01: Zu sagen so, du bist vor mir gegangen hast die Tür zufallen lassen, ich hatte alles auf den Arm es hat nicht geärgert.

00:21:09: Ich gehe davon aus dass du vielleicht gerade mit dem Kopf woanders warst.

00:21:13: Gleichzeitig bin ich mir gewünscht, dass du dich einmal umdrehst und guckst.

00:21:17: Die Wertschätzung besteht darin, dass sich dem anderen Schafe noch einen guten Beweggrund zu unterstellen.

00:21:21: Und wenn ich das nicht mehr

00:21:23: schaffe...

00:21:23: Das ist das Thema Haltung bei mir?

00:21:25: Genau!

00:21:26: Dann

00:21:26: haben wir ein Problem.

00:21:27: Weil dann ist es egal was ich sage, es wird so rüber kommen wie ich's meine.

00:21:32: Deswegen

00:21:33: ist es so wichtig auch schon frühzeitig Feedback zu geben bevor das Kind mit den Brunnen Zech Kilometer weiter Richtung Ausgang unterwegs ist.

00:21:46: Und deswegen ist mir die Wertschätzung so wichtig, kann ich dem anderen noch einen Bewegrund unterstellen?

00:21:51: Genau und da sind wir ja gar nicht soweit voneinander weg sondern für mich oder sind wir gar nicht weit voneinanders weg?

00:21:59: weil für mich es einfach das ganze Thema Haltung dass sich mir erst mal bewusst mache, dass du für mich okay bist, dass ich gar nicht das Recht habe dich ins Nicht-OK zu setzen Ja, das geht ja schon zu Hause los mit dem Thema Wertschätzung.

00:22:12: Ich werde ja häufig auch gefragt... Das passiert nicht selten, dass jemand so sagt, aber das müsste jetzt mal mein Mann oder meine Frau, meine Lebensgefährtin mal hören.

00:22:23: und wenn ich dann frage was denn?

00:22:27: Naja, wenn ich sage ja aber Schatz!

00:22:31: Ist doch nicht so schlimm, was du da jetzt gerade erlebt hast.

00:22:34: Wo ich dann mal gerne sagen naja jetzt gehen sie mal ins okay Gitter oder geh du mal ins ok Gitter zu deiner Beziehung Zu den Menschen der dir dagegen übersteht.

00:22:42: wenn Du sagst das ist nicht so Schlimm Dann negierst Du Gefühle Deines Gegenübers?

00:22:47: Dann gibst Du Ausversehen zu verstehen Dass dass Du das ja Nicht So schlimm Findest und dass Du Dir liebevoll gemeint anmaßt zu Wissen Was gut ist für diese Person.

00:22:59: Das heißt, du machst diese Person gerade aus versehen klein.

00:23:03: Und jeder der sich klein gemacht fühlt wird auf irgendeine Art und Weise rebellisch saust also ins Kindheitsich!

00:23:10: Und dann wundern wir uns anschließend darüber dass aus einer Situation die im Grunde genommen gerade noch völlig unspektakulär war Ein Riesen krach entsteht innerhalb von Sekunden, einfach weil das Ganze kippt in Richtung.

00:23:26: Ich gebe dir das Gefühl dass du dich über Dinge aufredst die ich nicht wichtig finde.

00:23:30: Die Botschaft lautet Du bist nicht wichtig und das ist den meisten Menschen wie du schon sagst so aus der Erziehung aus dem Familienkontext überhaupt nicht klar.

00:23:41: Das Mitschwingt, das ist auch gar nicht böse gemeint.

00:23:44: Das ist der blinde Fleck!

00:23:45: Ich muss einfach aufpassen dass wenn ich zu jemandem etwas sage was ich anders finde als derjenige, dass sich immer bitte die Blickrichtung meines Gegens mit im Kopf habe.

00:23:57: Dass ich auf dem Stuhl des anderen sitze ansonsten wirklich sehr schnell anmaßend Und das wollen die meisten Menschen jetzt erst mal nicht sein.

00:24:04: Jetzt kommt noch was, das ist ganz wichtig in diesem Kontext.

00:24:07: Wir sind ja im Kleinen einmal eins der Kommunikation bei dem Thema innerer Haltung und meiner inneren Aufstellung.

00:24:13: Das ist die Unschuldsvermutung.

00:24:14: Es ist das, was du gerade gesagt hast.

00:24:16: Ich gehe einfach nicht davon aus dass die Menschen aufstehen um mich zu ärgern.

00:24:20: Ich geh davon aus, dass einfach Sachen passieren, die passiert sind weil Menschen nicht nachgedacht haben Aber nicht um mir persönlich zu schaden.

00:24:29: Das kann sicherlich im Leben mal passieren, ich denke aber das ist die berühmte Ausnahme und nicht der generelle Fall.

00:24:35: Wie gehst du denn damit um wenn du das Gefühl hast dass das ausgenutzt wird, dass du dem anderen noch die Unschuldesvermutung unterstellst?

00:24:42: Naja, wenn ich mit dem Eisberg wirklich mit mir reflektorisch arbeite merke ich das ja sehr schnell.

00:24:48: Also wenn ich merke, dass mir jemand nach dem Mund redet oder wenn Ich merke dass jemand von mir von mir etwas möchte, überschmeicheleien meldet sich mein Gefühl.

00:25:00: Mein gesunder Menschenverstand über den ich auch gerne und viel spreche sofort.

00:25:06: Das passiert mehr relativ selten und das passiert den meisten Menschen relativ seltsam hat gar nichts mit mir zu tun die sich tatsächlich damit beschäftigen wie sie innerlich gewickelt sind wie sie aufgestellt sind dass sie einfach merken da ist jemand gerade nicht ehrlich.

00:25:20: also ich sage mal wenn es eine inkongruenz gibt zwischen Blick Kontakt und lächeln.

00:25:25: Ja, genau danke dir!

00:25:27: Was alle jetzt gerade nicht sehen konnten ich bekam grade so einmal einen breiten Zähne im Mund und die Augen waren einfach überhaupt nicht davon betroffen.

00:25:36: So das Thema Authentizität ist ja in diesem Zusammenhang ein Nicht zu verachtener Faktor.

00:25:43: Authentzität bedeutet nichts anderes als dass Ich mir selber darüber bewusst bin Wer bin ich?

00:25:50: Und liebevoll, wie viele für alle die das Buch nicht gelesen haben ist ja auch schon ein paar Tage älter.

00:25:55: Also wer bin ich bewusst sein habe ich eine Konsequenz?

00:25:58: bin ich aufrichtig und ehrlich mir gegenüber?

00:26:01: so wenn ich auf richtig und ehrlich bin dann muss ich sagen also Ich mit meinen hohen Wechseltendenzen bin nun mal nicht die Chorephäe in drittes Stelle hinterm Komma.

00:26:14: Da gehen mir Sachen durch, ich bin auch für Astrophysik nicht gemacht.

00:26:17: das schafft mein Kopf nicht.

00:26:18: Das kann mein Kopf sich darüber also bewusst sein zu verschaffen und sich daran klar zu sein.

00:26:23: Ich gebe nicht vor etwas zu sagen was ich nicht bin sondern so wie ich Bin finde ich mich okay?

00:26:30: Ich kann mich für meine Fehler die ich mache entschuldigen auch von Herzen entschulgen weil ich weiß, dass ich jeden Tag Fehler mache.

00:26:37: Und ich kann dann im Umgang mit anderen Menschen denen auch die Wertschätzung über die innere Haltung mitgeben in ihrer Authentizität das ich sie akzeptiere wie Sie erstmal sind egal ob sie mir passen oder nicht.

00:26:49: Ich muss ja nicht mit jedem befreundet sein Das tut ja nicht nötig.

00:26:53: Beantwortet das deine Frage?

00:26:56: Ja und gleichzeitig ist es mir immer wichtig auch unseren Zuhörern zu sagen Es ist so Wir genauso unsere Triggerpunkte haben.

00:27:06: Ja, klar!

00:27:07: Und weil wir sind beide Kommunikationsstark.

00:27:12: deswegen bedeutet es aber nicht dass wir uns noch nie mit anderen Menschen in die Haare gekriegt

00:27:15: haben?

00:27:15: Natürlich nicht!

00:27:17: Das wäre dann auch ein blinder Fleck und der authentischen dem autentisch nicht zuträglich.

00:27:25: Das stimmt, aber wenn ich das weiß... Also dann gehen wir nachher noch einmal stärker drauf ein, wenn wir uns mit dem Riemannkreuz beschäftigen.

00:27:33: Ich bleib mal bei mir!

00:27:34: Du hast diese Trägerpunkte ja genauso.

00:27:37: Wenn mir zum Beispiel jemand kommt und mir meine Kompetenz abspricht Und dass in einer Art und Weise die abfällig ist Die hämisch ist, die böswillig ist Dann reagiere ich darauf, das tue ich in der Tat Kompetenz abspricht.

00:27:56: und ich merke, ich habe da einen Menschen der ist einfach grenzenlos fröhlich naiv.

00:28:01: Der denkt sich da überhaupt nichts bei!

00:28:03: Der jacht einen Satz nach dem anderen raus und dann kann ich natürlich die Bratpfanne rausholen und kann in den Return gehen.

00:28:11: Und dann ist dieser Mensch an die Wand geklatscht... Ich kann es aber auch lassen sondern ich kann ihn auch mitnehmen.

00:28:16: Ich kann ihn einhaken und mir klar machen.. In seinem Eisberg spürt er gerade gar nicht was er da im Zweifel wirklich gerade losgelassen hat und damit unter Umständen auch ein paar Molotov-Cocktails gesetzt hat, die er versehentlich zündet.

00:28:33: Die ich dann unter Umständen liebevoll wieder einsamme und sie entsorge und dafür sorge dass Sie nicht detonieren.

00:28:39: also die Haltung, die Absicht dahinter ist wichtig.

00:28:42: Das war ein schönes Beispiel für die Unschuldsvermutung, ne?

00:28:44: Wenn man merkt so, oh das wird jetzt hier echt dünn aus Eis.

00:28:47: Ich hab' das auch!

00:28:48: Ich habe', dass wenn jemand mit mir sagt was er tut und was er macht und wie toll er denn ist und sich nicht an seinen eigenen Maßstäben messen lässt... ...ist das bei mir das fünf, vier drei zwei

00:28:58: eins rum.

00:29:01: Ja genau.

00:29:02: Und deswegen ist es für mich auch das höchste Gut in der Führung und in der professionellen Zusammenarbeit.

00:29:09: Wir sprechen diesen Podcast ja Führungskräfte mit disciplinarischer Führungen, sondern für all die Menschen, die sich ja entweder in Interim-Situationen befinden oder aber in der Fachverantwortung, in einer Projektverantwortungs... ohne disziplinarische Verantwortung dahinter, weil das ist ja im Grunde die kaiserliche Königsdisziplin oder die königliche Königliche Kaiserdisziplin.

00:29:32: Das kann man sich jetzt aussuchen!

00:29:34: Weil wenn ich eine Gruppe von Menschen anleiten soll und habe die Fachverantwortung für eine solche Gruppe vom Menschen, ohne dass ich die disziplinärische Verantwortung habe dann ist es ja noch mal ein viel viel höheres Gut um viel höher anzusiedeln, denn dieser jemand schafft aus dieser Gruppe Menschen einen Team zu das harmoniert und gerne miteinander arbeitet, sich freut zur Arbeit zu kommen.

00:29:57: Das ist ein ganz anderer Wert!

00:29:58: Das wird auch häufig aus meinem Erleben heraus viel zu wenig wertgeschätzt wie viel Arbeit Fachverantwortliche und Projektleiter in den Organisationen leisten, die keine disciplinarische Verantwortung haben.

00:30:14: Die nur mit ihrer Kraftpersonen und seiner Persönlichkeit und ihrer Authentizität und ihren persönlichen Eigenschaften und ihrer persönlichen Vorbildfunktion dafür sorgen können das Arbeiten Spaß macht!

00:30:28: Weil steht ja nirgends geschrieben dass arbeiten keinen Spaß machen darf.

00:30:32: Wir können es uns auch nicht leisten als Arbeit keinen

00:30:34: Spaß macht.

00:30:34: Das stimmt

00:30:36: So, wir fassen zusammen.

00:30:38: Während ihr bis hierhin oder sie bis hier hinzugehört haben, haben wir etwas darüber gelernt das wir alle blinde Flecken haben und dass es sogar ein Modell gibt, das beschreibt nämlich das Joachari-Modell.

00:30:47: Wir haben festgestellt, dass wir alle unterschiedlich in der Welt sind.

00:30:52: Manchmal sind wir im Erwachsenen ich, manchmal neigen wir dazu doch einmal kurz ins Elternich Oder rebellisch zu werden.

00:30:58: Und rebellisch ist sich da und man kenne mich überhaupt nicht aus.

00:31:03: Wichtig ist zu wissen,

00:31:04: dass es sich lohnt eine Haltung zu wahren.

00:31:08: Dass man selber okay ist und der andere auch.

00:31:10: Das zeigt sich häufig dann in dem Feedback wenn wir das schaffen neben der Wirkung die etwas auf uns hat und dem Wunsch wie's denn anders zu sein hat.

00:31:22: Es auch schaffen das noch in einer wertschätzenden Haltung zum Präsentieren.

00:31:27: aber

00:31:27: weil wir es nicht gelernt haben, können wir uns jetzt noch mal in der nächsten Folge damit beschäftigen.

00:31:33: Inwiefern die Wahrnehmung einen Einfluss darauf hat das wir schaffen ein Feedback zu geben und uns nicht mit der Wahrnehnung von den anderen unsere eigene zu streichen?

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